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Saarkonjunktur: In Trippelschritten weiter aufwärts





Die Konjunktur an der Saar hat sich zum Jahresende hin wieder gefestigt. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage. Der IHK-Lageindikator ist im November gegenüber dem Vormonat um 1,7 Punkte auf 31,6 Zähler gestiegen. Grund für den Anstieg sind vor allem leicht verbesserte Lageeinschätzungen in der Industrie. Unverändert geblieben sind dagegen die Aussichten für die kommenden sechs Monate. Der IHK-Erwartungsindikator liegt mit 2,0 Punkten weiterhin im positiven Bereich. ?Nach einer Schwächephase in den Sommermonaten, die im Saarland deutlich stärker ausgefallen ist als im Bund, hat die Saarwirtschaft zum Herbstbeginn wieder Tritt gefasst. Das Wachstumstempo dürfte allerdings bis auf weiteres verhalten bleiben. Es fehlen nach wie vor Impulse aus dem Ausland. Dagegen verläuft das Inlandsgeschäft, vor allem wegen des privaten Konsums, insgesamt robust. Alles in allem sehen wir deshalb durchaus noch gute Chancen, dass die Saarwirtschaft in diesem Jahr eher am oberen Rand unserer Prognose von 0,5 bis 1,0 Prozent wachsen kann.? So bewertete IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen die Ergebnisse der Novemberumfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit gut 120.000 Beschäftigten beteiligten.
Insgesamt bewerten 44 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage mit gut, 45 Prozent mit befriedigend und 11 Prozent mit schlecht. Lebhafte Geschäfte vermelden die Keramikindustrie sowie die Medizin-, Mess- und Regeltechnik. Das gilt mit Abstrichen auch für den Fahrzeugbau und die Bauwirtschaft. Etwas verhaltener, aber durchaus noch zufriedenstellend, laufen die Geschäfte im Ernährungsgewerbe, in der Gummi- und Kunststoffindustrie, im Stahlbau, im Maschinenbau, bei den Gießereien sowie in der Elektroindustrie. In der Stahlindustrie ist die Lage unverändert schwierig.
Im Dienstleistungssektor berichten gut 94 Prozent der befragten Unternehmen über gute oder befriedigende Geschäfte. Rund läuft es vor allem in der IT-Branche und bei den haushaltsorientierten Dienstleistern. Im Verkehrsbereich und im Handel ist die Lage überwiegend zufriedenstellend.
Europa fit machen!
Mit Blick auf die kommenden sechs Monate sind die Unternehmen verhalten optimistisch. Insgesamt rechnen neun Prozent der Unternehmen mit besseren, 84 Prozent mit gleichbleibenden und sieben Prozent mit schlechteren Geschäften. Demnach dürften die Wachstumskräfte auch in den Wintermonaten schwach bleiben. ?Mit Blick auf den Brexit und den Wahlausgang in den USA müssen die EU-Mitgliedsstaaten sich darauf besinnen, wie sie den Binnenmarkt stärken können. Steuersenkungen für breite Bevölkerungskreise und massive Investitionen in die Verkehrs- und Datennetze würden nicht nur rasch die wirtschaftliche Lage in den Ländern verbessern, sondern auch den sozialen Zusammenhalt stärken?, so Klingen.

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Erstellt von an 24 Nov 2016. geschrieben in Bildung/Job. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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