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Sierra Metals legt Quartalszahlen von peruanischer Tochtergesellschaft vor






 

Das peruanische Bergbauunternehmen Sociedad Minera Corona S.A., eine 81,8 %-ige Tochter des kanadischen Basis- und Edelmetallproduzenten Sierra Metals (ISIN: CA82639W1068 / TSX: SMT – https://www.youtube.com/watch?v=nBqwtZ-MSOk -), hat zu Beginn dieser Woche seine Zahlen für das zurückliegende 3. Quartal 2016 präsentiert. Dabei konnte die Betreibergesellschaft der in der westperuanischen Provinz Yauyos gelegenen ““Yauricocha““-Mine u.a. mit einer Steigerung des Quartalsumsatzes um 73 % auf 29,5 Mio. USD aufwarten. Zudem verfünffachte sich der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gegenüber dem Vorjahr auf 13,9 Mio. USD, während allerdings der operative Cash-Flow um 19 % auf 10,1 Mio. USD sank. Dafür konnte der Bruttoertrag des Unternehmens um etwa das 4,5-fache auf 14,3 Mio. USD gesteigert werden. Außerdem stieg der Nettogewinn von 40.000 auf 7,3 Mio. USD bzw. 20 US-Cents pro Aktie an.

Ausgangspunkt für dieses positive Ergebnis war ein neuer Produktionsrekord der ““Yauricocha““-Mine, die im Laufe des 3. Quartals insgesamt 237.429 Tonnen Gestein verarbeiten und dabei 2,1 Mio. Unzen Silberäquivalent bzw. 14,2 Mio. Pfund Kupferäquivalent gewinnen konnte, was einer Steigerung der Metallausbeute gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 39 % entsprach. Dabei stach vor allem der Ausbau der Kupferförderung um 126 % auf über 1,7 Mio. Pfund heraus, aber auch die Erhöhung der Silber- und Zinkproduktion um 44 bzw. 50 % waren mehr als beachtlich. Ferner profitierte das Unternehmen von höheren Silber-, Kupfer- und Zinkgehalten sowie von höheren Gewinnungsraten, mit Ausnahme bei der Zinkproduktion. Zudem fielen die erzielten Silber-, Blei-, Zink- und Goldpreise zum Teil mehr als 30 % höher aus als noch vor einem Jahr.

Der dadurch erzielte Nettoproduktionsumsatz pro verarbeiteter Tonne Erz stieg dementsprechend um 32 % auf 119,70 USD, während sowohl die direkten Abbaukosten (““Cash costs““) als auch die Gesamtförderkosten (““All-in sustaining costs““) nach erfolgreicher Umsetzung eines Programms zur Verbesserung der Produktionsabläufe und einer daraus resultierenden Steigerung der Fördermenge um 25 % bzw. 19 % auf 6,55 USD respektive 11,80 USD pro Unze Silberäquivalent zurückgingen.

Im Zuge dessen wuchs letztlich auch der Barmittelbestand der Sierra-Tochter, der am Quartalsende bei 27,3 Mio. USD lag, was eine Steigerung um 25 % seit Jahresbeginn bedeutete.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem historischen Produktionsrekord im dritten Quartal und dessen signifikanten Auswirkungen auf die Steigerungen von Umsatz und Cash-Flow“, erklärte Sierras Präsident und CEO Mark Brennan, der jedoch zugleich darauf hinwies, dass man im laufenden Quartal an diese Resultate aller Voraussicht nach nicht werde anknüpfen können. Grund hierfür sei eine für November geplante 25-tägige Betriebspause auf der ““Yauricocha““-Mine, während der man den Wechsel von der bisherigen oberirischen Förderanlage (““hoist““) zu einem bereits installierten neuen Lastenaufzug mit größerer Kapazität, welcher sich im sog. ““Mascota““-Schacht auf einem Niveau von 720 m befinde, vollziehen werde. Allerdings sei es durch intensive Planungen bereits gelungen, die zu erwartende Ausfallzeit und den damit einhergehenden Produktionsrückgang abzumildern, indem man u.a. Erzhalden an der Oberfläche angelegt habe, die währenddessen verarbeitet werden könnten.

„Corona verfügt weiterhin über eine solide Bilanz und eine starke Liquidität, weshalb das Management optimistisch ist, weiteres Wachstum durch ““Brownfield““-Explorationsprogramme innerhalb des Minenkomplexes, einschließlich von Arealen wie der ““Esperanza““-Zone, zu erreichen“, so Brennan weiter. „In Kombination mit den bereits umgesetzten, signifikanten operativen Verbesserungen auf ““Yauricocha““ erwarten wir, dass dies in der Zukunft zu substantiellem Wachstum führen wird.“

Ansonsten wolle sich das Unternehmen bei ““Yauricocha““ weiterhin auf die Förderung höherwertiger Erze sowie die Reduzierung der Betriebskosten mittels zusätzlicher Optimierungsmaßnahmen fokussieren. Dadurch erhoffe man sich weitere Produktionssteigerungen sowie eine Verbesserung der operativen Margen und des Cash-Flows.

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

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Erstellt von an 2 Nov 2016. geschrieben in Bilder, Geld. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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