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Smartphone am Steuer? Aber sicher!





Sind wir doch mal ehrlich: Wer von uns wirft nicht beim Fahren
öfter mal einen Blick aufs Smartphone? Oder lässt sich durch einen
Anruf ablenken? Wir alle wissen, dass es eigentlich verboten ist.
Über die möglichen Folgen der Ablenkung macht sich keiner Gedanken.
Keiner? Stimmt nicht ganz: Bosch entwickelt eine App, die dem Fahrer
mehr Sicherheit bieten wird.

Neue Herausforderungen bei der Verkehrssicherheit

Eine Verkehrssicherheitsstudie aus dem Allianz Zentrum für Technik
zeigt, dass sich die Gefahr eines Unfalls deutlich erhöht, wenn
Fahrer ihre Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr auf technische Geräte
lenken. Experten schätzen, dass jeder zehnte Unfall mit Getöteten im
Straßenverkehr auf Ablenkung zurückzuführen ist. Im vergangenen Jahr
starben fast 3.500 Verkehrsteilnehmer auf deutschen Straßen, das
heißt, dass etwa 350 Menschen durch Ablenkungsunfälle ums Leben
kamen.

Die repräsentative Umfrage ergab auch, dass fast jeder zweite
Fahrer (46 Prozent) Handyverstöße begeht und 39 Prozent bedienen das
Navi während der Fahrt. Dies ist zwar im Straßenverkehr nicht
erlaubt, scheint aber die Fahrer nicht abzuhalten.

„Wir entwickeln eine Lösung, mit der der Fahrer sein Smartphone
während des Fahrens bedienen kann – und das sicher“, so Dr. Gerrit de
Boer, Entwicklungsleiter für Smartphone Lösungen bei Bosch SoftTec.
„Mit der Bosch Driving App machen wir Autofahren sicherer – ganz ohne
dass der Fahrer darauf verzichten muss, kurz auf eine Nachricht zu
antworten oder die Navigation zu bedienen. Er kann also Inhalte und
Funktionen seines Smartphones nutzen und dennoch konzentriert am
Straßenverkehr teilnehmen“, so de Boer.

Bosch: Meilensteine der Verkehrssicherheit

Der beste Schutz vor Unfällen ist es, sie von vornherein zu
vermeiden. Deshalb entwickelt Bosch seit mehr als 30 Jahren aktive
Fahrsicherheitssysteme, die einen wesentlichen Beitrag dazu leisten,
die Unfallzahlen trotz zunehmender Verkehrsdichte zu reduzieren.
Aktive Fahrsicherheitssysteme wie das Antiblockiersystem (ABS), die
Antriebsschlupfregelung (ASR) oder das Elektronische
Stabilitäts-Programm (ESP®) greifen ein, bevor ein Unfall entsteht.
Die Markteinführung des Antiblockiersystems (ABS) im Jahr 1978 stellt
einen Meilenstein auf dem Gebiet der aktiven Fahrsicherheit dar. Das
ABS verhindert bei einer Vollbremsung das vollständige Blockieren der
Reifen, verkürzt dadurch den Bremsweg und hält das Auto lenkfähig.

1995 erreichte die aktive Fahrsicherheit mit dem Elektronischen
Stabilitäts-Programm (ESP®) von Bosch eine neue Dimension. ESP®
enthält die Funktionen des Antiblockiersystems und der
Antriebsschlupfregelung bietet aber zusätzlich die Vorteile der
Stabilitätskontrolle. Das System unterstützt den Fahrer in nahezu
allen kritischen Fahrsituationen. Es erkennt eine beginnende
Instabilität des Fahrzeugs bereits im Ansatz und wirkt dieser durch
gezielte Brems- und Motoreingriffe entgegen. 2014 kam Boschs
Smartphone Integrations-Lösung mySPIN auf den Markt. Sie ermöglicht
es dem Fahrer Inhalte des Smartphones über das Fahrzeugdisplay zu
bedienen. mySPIN bringt so die Apps des Fahrers und den Content des
Smartphones ins Auto. Diese Technologie unterstützt ausgewählte und
angepasste Apps, die sich damit komplett über den Touchscreen der
Mittelkonsole steuern lassen – legal, bedienerfreundlich und sicher.
Dadurch wird die Ablenkung beim Fahren reduziert.

Die konsequente Weiterentwicklung des Ansatzes führte zur
Entwicklung der „Bosch Driving App“. Das Besondere daran: Waren
hochwertige Assistenz-Module bislang neueren Oberklasse-Automobilen
mit entsprechender Hardware vorbehalten, steht die Bosch Driving App
kostenlos allen Autofahrern mit einem Smartphone zur Verfügung.

Auch für 2017 kündigt Bosch eine weitere Premiere an

Hauptursachen für Ablenkungsunfälle im Straßenverkehr sind u.a.
das Lesen von Nachrichten, Texte tippen und das Bedienen
unterschiedlicher Geräte. Dr. Gerrit de Boer: “ In der heutigen Zeit
gehört Kommunikation – nahezu zu jeder Zeit – zum Standard. Ein
anderer Lösungsansatz um die Fahrsicherheit zu steigern, ist
gefragt.“

Hier setzt Bosch mit seiner neuen Entwicklung, der „Bosch Driving
App“, an. Was ist die „normale Schnittstelle“ der menschlichen
Kommunikation? Richtig, die Sprache! Da von Kindheit an im Einsatz
und immer noch „Hauptschnittstelle“ zum Rest der Welt, ist bei der
Sprachkommunikation die Ablenkung am geringsten.

Die Bosch Driving App bietet durch einen sprachbasierten
Assistenten mehr Sicherheit bei der Nutzung eines Smartphones im
Straßenverkehr. Diese App ist auf allen Android-Smartphones
verwendbar. Anwenderfreundlich in einer einzigen App bedienen Sie
Ihre verschiedenen Navigations-, Messaging-, Musik-, Kontakt-Apps
einfach und sicher mit moderner Sprachsteuerung.

Die Zukunft: Vom vernetzten Auto zum teilautonomen Fahrzeug Bosch
hat im Januar 2017 gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Prognos in
die Zukunft geschaut und untersucht, was vernetzte Fahrzeuge mit bis
dahin verbreiteten Technologien wie hochautomatisiertem Fahren,
Notbremsassistent oder Smartphone-Integration alles leisten können.
Das Ergebnis der Studie, die Deutschland, die USA und China
betrachtet: Die Effekte der Vernetzung werden 2025 für jeden
Autofahrer spürbare Auswirkungen haben. Modellrechnungen (Zahlen für
2025) zeigen das ganze Potenzial der vernetzten Mobilität:

– 11.000 gerettete Menschenleben
– 260.000 weniger Verkehrsunfälle
– 350.000 weniger Verletzte im Straßenverkehr
– ca. 400.000 Tonnen weniger CO2-Emissionen
– bis zu 4,43 Milliarden Euro Einsparungen bei Sach- und
Schadenskosten

Zusammenfassend kann man sagen, dass vernetzte Sicherheitssysteme
und Cloud-basierte Funktionen für weniger Unfälle, weniger Verbrauch,
weniger Stress sorgen werden.

Erstmals vorgestellt auf der IAA 2017

Die Bosch Driving App wurde erstmals auf der 67. Internationalen
Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main der Öffentlichkeit
vorgestellt. Die App erzeugte bei den Fachbesuchern und später auch
an den Publikumstagen reges Interesse. Das durchweg positive Feedback
von Fachbesuchern und Endkunden am Messestand zeigte, dass Bosch hier
ein wichtiges Thema aufgegriffen hat und eine gute Lösung dafür
bietet. Auch die wertvollen Anregungen, die bei den Präsentationen
und in Fachgesprächen am Messestand an das Team herangetragen wurden,
sind vom Entwicklerteam der Bosch Driving App dankend angenommen
worden.

Bosch Driving App: Die wichtigsten Features im Überblick:

Sprachsteuerung

– Dialog-Management
– Unterstützung von On- und Offline-Betrieb
– Aktivierung über Berührungs- oder Näherungssensor

Navigation

– Alternative Routen
– Turn-by-Turn-Streckenanweisungen
– Berücksichtigung der aktuellen Verkehrssituation bei Erstellung
einer Route
– Re-Routing aufgrund von neuen Live-Traffic Informationen
– Support für Offline Kartenmaterial
– Anzeige von Points of Interest (POI)

Kommunikation

– Unterstützung von WhatsApp, Facebook Messenger und SMS
– Frei definierbare Standardantworten für eingehende Nachrichten
– Vordefinierte Standardantworten für eingehende Nachrichten

Musik

– Musik via Sprach- und Gestensteuerung abspielen
– Unterstützung externer Applikationen wie Spotify, Amazon Music
u. a.

Kontakte

– Kontaktdetails anzeigen
– Kontakt anrufen
– Zu Kontakt navigieren

Bosch ADAS Sicherheitssystem

– Wrong-Way Driver Warner („Geisterfahrer“-Schutz)
– Weitere Sicherheits- und Assistenz-Funktionen in Planung

Veröffentlichung:

– Android-Version: Ende November 2017 (kostenloser Download)
– iOS-Version: 2018 (kostenloser Download)

Bosch SoftTec GmbH:

Die im Juli 2011 gegründete Bosch SoftTec GmbH mit Sitz in
Hildesheim ist eine Tochtergesellschaft der Robert Bosch Car
Multimedia GmbH. Auf der Basis einer jahrzehntelangen Erfahrung im
Bereich Car Infotainment und Automotive-Software entwickelt ein
kleines Team von Spezialisten bei Bosch SoftTec neue Produktlösungen
in den Segmenten Automotive Software, vernetzte Dienste sowie Cloud-
und Smartphone-Anwendungen.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und
Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern
(Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen
Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die
vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology,
Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender
Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen
für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit
seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen
IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte
und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten.
Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte
Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und
Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der
Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst
die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und
Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und
Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und
Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für
künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch
beschäftigt weltweit rund 59 000 Mitarbeiter in Forschung und
Entwicklung an 120 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch-driving.de, www.bosch.com,
www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

Pressekontakt:
Markus Grabbe, 0
presse@bosch-driving.de
presse.drivingapp@bosch-sofftec.com
Tel.: +49 5121 9137-270

Original-Content von: Bosch SoftTec GmbH, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1549408

Erstellt von an 9 Nov 2017. geschrieben in Auto/Verkehr. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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