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Versicherungstipp: Wildunfall – Richtig absichern für den Ernstfall





– Noch nie wurden so viele Wildunfälle gemeldet wie im Jahr 2016.
– Wie Autofahrer den Zusammenstoß mit Wildtieren vermeiden, was im
Ernstfall zu tun ist und welche Versicherung hilft, erklärt
Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt.

Rechnerisch gesehen kommt es auf deutschen Straßen täglich zu mehr
als 720 Wildunfällen. Das ist die traurige Rekordbilanz des
Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für das
Jahr 2016. Damit stieg die Zahl der Unfälle mit Rehen, Wildschweinen
und anderem Wild im Vergleich zu 2015 von 263.000 auf 264.000 an. Wie
sich ein Zusammenstoß vermeiden lässt und welche Versicherung im Fall
eines Wildunfalls einspringt, erklärt Frank Bärnhof,
Versicherungsexperte von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der
Generali in Deutschland.

Wie man Wildunfälle vermeiden kann

Gerade im Herbst, wenn die Tiere in den Feldern weniger Nahrung
und Deckung finden, kreuzen sie Straßen besonders häufig. Dann ist in
der Nähe von Wald und Feldern Vorsicht geboten – vor allem in der
Dunkelheit oder bei Dämmerung. Um rechtzeitig reagieren zu können,
empfiehlt Frank Bärnhof, die Geschwindigkeit zu reduzieren und
vorausschauend zu fahren: „Bleiben Tiere reglos auf der Fahrbahn
stehen, empfiehlt es sich, kontrolliert zu bremsen, abzublenden und
zu hupen, um sie zu vertreiben.“

Wenn der Zusammenstoß unvermeidbar ist

Bleibt das Tier trotz Licht und Hupe reglos auf der Fahrbahn
stehen und der Bremsweg ist zu lang: „Dann hilft nur noch, das
Lenkrad festzuhalten und möglichst geradeaus zu fahren. Von
Ausweichmanövern ist dagegen abzuraten: Zwar können sie die Tiere
retten – für den Menschen aber bergen sie das Risiko eines noch
gefährlicheren Zusammenstoßes, etwa mit einem entgegenkommenden
Fahrzeug oder einem Baum“, sagt Frank Bärnhof.

Auf der sicheren Seite mit dem Wildschaden-Schutz

Ist es zu einem Wildunfall gekommen, springt die
Teilkaskoversicherung ein: Sie kommt für Schäden am eigenen Auto auf,
wenn sie durch eine Kollision mit sogenanntem Haarwild – also
Wildschweinen, Rehen, Hirschen, Füchsen oder Hasen – entstanden sind.
Unfälle mit Rindern, Pferden, Schafen oder Ziegen sind jedoch nicht
durch jede Teilkasko abgedeckt. „Versicherte sollten nachprüfen, wann
ihre Police greift“, rät Frank Bärnhof. „Gut geschützt sind sie mit
einem erweiterten Wildschaden-Schutz, der beim Zusammenstoß mit
Tieren aller Art greift.“

Richtig handeln nach einem Wildunfall

– Unfallstelle sichern: Warnblinkanlage einschalten und
Warndreieck aufstellen.
– Polizei benachrichtigen.
– Verletztes oder getötetes Tier nicht anfassen.
– Wildunfallbescheinigung für die Versicherung ausstellen lassen,
entweder vom Förster oder vom Jagdpächter.
– Versicherung informieren: Fotos von Unfallort, Tier und Fahrzeug
unterstützen die rasche Schadensregulierung.

(1) GDV: http://ots.de/shr5w

Bei Übernahme des Originaltextes im Web bitten wir um
Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-wildwechsel-2017

Informationen rund um CosmosDirekt gibt es im Internet unter:
www.cosmosdirekt.de

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E-Mail: sabine.gemballa@generali.com

Original-Content von: CosmosDirekt, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 8 Nov 2017. geschrieben in Auto/Verkehr. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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