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Weser-Kurier: Marc Hagedornüber den neuen Schlüssel beim TV-Geld





Werders Geschäftsführung hat nach dem kleinen
Erfolg aus dem vergangenen Geschäftsjahr mit 2,8 Millionen Euro
Gewinn jetzt offenbar einen wirklich großen Coup gelandet. Wenn der
Verteilschlüssel fürs TV-Geld künftig den Marktwert der Klubs
berücksichtigt, dann hat das Team Marktwert mit dem Zugpferd Werder
sein Ziel erreicht.

Natürlich wird es jetzt einen Aufschrei geben. An Standorten wie
Augsburg, Ingolstadt, Freiburg oder Mainz wird man sich ungerecht
behandelt fühlen. Und man kann den Ärger verstehen: Diese Klubs sind
kleiner oder weniger traditionsreich als Großstadtvereine wie Werder,
der HSV oder Eintracht Frankfurt. Dafür werden sie bestraft, so ihre
Wahrnehmung. Mehr noch: Gemessen an ihren Möglichkeiten machen viele
kleine Klubs sportlich und wirtschaftlich einen besseren Job als
mancher Großklub, der seit Jahren am Abgrund taumelt.

Trotzdem ist ein neuer Verteilschlüssel überfällig, denn die
Fußball-Bundesliga ist auch Show-Business. Vor allem deshalb zieht
sie die Massen in ihren Bann. Die Liga lebt von den Emotionen und
Kapriolen, die die sogenannten Traditionsklubs auslösen. Der neue
Verteilschlüssel trägt dem Rechnung.

Pressekontakt:
Weser-Kurier
Markus Peters/Leiter Zentraldesk
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de

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Erstellt von an 23 Nov 2016. geschrieben in Sport/Fitness. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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