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Weser-Kurier:Über die Niederlage im Daviscup schreibt Ruth Gerbracht





Enttäuschend

Ernüchterung statt Aufbruchstimmung: Nach einer unnötigen
Niederlage kann die Enttäuschung bei den deutschen Tennis-Herren
größer nicht sein. Als selbsternannter Favorit gegen eine belgische
B-Mannschaft sahen sie sich in diesem Jahr bereits auf dem Weg ins
Halbfinale oder gar Finale, wohlwissend, dass viele Topspieler so
kurz nach den Australian Open nicht im Daviscup angetreten waren.
Aber schon Boris Becker wusste: Am Ende gewinnt nur der mental
Stärkere. Genau diese mentale Überlegenheit aber fehlte den
Deutschen. Philipp Kohlschreiber enttäuschte wie schon so oft zuvor.
Die Brüder Zverev zeigten, dass sie nicht wirklich ein eingespieltes
Team sind. Und als es am Sonntag auf die Big Points ankam, wurde
Shootingstar Alexander Zverev von der Last der Verantwortung
erdrückt. Der Jüngste blieb nicht cool genug. Ließ sich vom
Kampfgeist seines Gegners mental zermürben. Weltranglistenplätze
allein sagen vor allem im Daviscup nichts aus über Sieg und
Niederlage. Diese Lektion hat ein nach drei Auftritten müder
Alexander Zverev schmerzlich erfahren müssen. Der Teamchef aber muss
sich am Ende fragen, ob drei Starts des 19-Jährigen nicht zu viel
gewesen sind.

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Erstellt von an 5 Feb 2017. geschrieben in Sport/Fitness. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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