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Weser-Kurier:Über die Verteilung von Flüchtlingen schreibt Sara Sundermann:





Bremen hat bei der Aufnahme von Flüchtlingen vieles
gut gemacht, in Zeiten, die nicht ganz einfach waren: Mehr als 12500
Menschen kamen innerhalb von zwei Jahren neu in die Stadt. Es gab
große Bemühungen, allen schnell ein Dach über dem Kopf zu
verschaffen. Und auch das ehrenamtliche Engagement für Flüchtlinge
ist in Bremen enorm. Dennoch muss man klar sagen: Wenn in zwei Jahren
in einigen Stadtteilen – zum Beispiel in Blumenthal, Gröpelingen und
Hemelingen – mehr als 1600 ausländische Einwohner hinzukommen, und in
anderen – zum Beispiel im Viertel, in Borgfeld und Oberneuland – nur
130 und weniger, kann von einer gleichmäßigen Verteilung nicht die
Rede sein. Gerade ärmere Randgebiete nahmen Flüchtlinge auf. Es mag
schwer gewesen sein, in dicht besiedelten Quartieren wie dem Viertel
leere Gebäude für Flüchtlingsheime zu finden. Und man kann Menschen
nicht vorschreiben, wohin sie nach der Zeit im Wohnheim ziehen
sollen. Doch nun ist erkennbar, wo besonders viele Flüchtlinge leben.
Das mindeste, was Bremen tun kann, ist die Infrastruktur dieser
Quartiere schnell fit dafür zu machen. Vor allem gilt es, dort genug
Kita-Plätze zu schaffen und die Schulen gut auszustatten.

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Weser-Kurier
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chefredaktion@Weser-Kurier.de

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Erstellt von an 13 Feb 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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