Home » Allgemein » Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Martin Schulz

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Martin Schulz





Martin Schulz muss aufpassen, dass er für die
SPD nicht das wird, was Horst Seehofer für die CSU ist – ein
angeschlagener Vorsitzender auf Abruf, der seiner Partei schadet.

Dass Schulz am 24. September nur wenige Minuten nach der Prognose
des Wahlausgangs die SPD aus dem Spiel nahm, kam an der Basis gut an.
Den Trotz nach der Enttäuschung konnte man den Genossen emotional
nachsehen. Doch das ist jetzt fast neun Wochen her, eine politische
Ewigkeit in diesen Zeiten.

Der SPD-Chef macht derzeit keine gute Figur. Seine Personalplanung
im Willy-Brandt-Haus stößt den SPD-Frauen vor den Kopf. Und in der
Fraktion sind so manche der 153 Abgeordneten ganz froh, überhaupt ein
Mandat errungen zu haben. Sie wollen nicht schon wieder Wahlkampf
machen und dabei riskieren, ihren Platz im Parlament zu verlieren –
falls die SPD bei Neuwahlen noch schlechter abschneiden sollte.
Schulz mag ein Gefühl für die Basis haben, die Stimmung im
Parteiapparat schätzt er nicht immer richtig ein. SPD-Chef wird er
mangels Gegenkandidat bleiben. 100 Prozent der Stimmen werden es
sicher nicht wieder.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1554491

Erstellt von an 22 Nov 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

Ihre Meinung dazu

LifeStyle TV

Sponsored

Weitere News gibt es auf Zeilengeist.de

Archiv

Facebook

© 2017 88news. All Rights Reserved. Anmelden - Copyright by LayerMedia


Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de