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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Mütter und Alkokol





In Hennef stillt eine Mutter mit 1,8 Promille
Alkohol im Blut ihr Baby. Noch rücksichtsloser geht es kaum. Krasse
Fälle wie dieser weisen auf ein weit verbreitetes Phänomen hin. Wenn
es um Alkohol in der Schwangerschaft und Stillzeit geht, verhalten
sich nicht wenige Frauen gleichgültig bis fahrlässig. Frauenärzte
gehen davon aus, dass 80 Prozent der Schwangeren trotzdem zu Bier,
Sekt oder Wein greifen. »Ein Gläschen Wein wird schon nicht schaden«,
heißt es dann entschuldigend. Die Risiken werden unterschätzt. Aber
auch ein Gläschen Wein schadet dem Embryo, denn Alkohol ist ein Gift.
Neu sind solche Warnungen nicht – angehende und stillende Mütter
werden von Medizinern aufgeklärt und ermahnt, auf jeden Fall während
der Schwangerschaft und des ersten Stillmonats von Alkohol die
Finger zu lassen. Wer trotzdem trinkt, leistet körperlichen Schäden
und Entwicklungsstörungen des Kindes Vorschub. Er versündigt sich
an seinem Nachwuchs. Kinder sind nicht das Privatvergnügen der
Eltern, und wer sich ihnen gegenüber verantwortungslos verhält, dem
müssen sie weggenommen werden – so wie in Hennef.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 19 Feb 2017. geschrieben in Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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