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Westfalenpost: BVB-Randale





Ja, es stimmt: Die Hohlköpfe, die am Samstag im
Umfeld des Bundesligaspiels sogar Familien und Kinder aus Leipzig
attackierten, stellen nur eine Minderheit. Aber Borussia Dortmund hat
die verdammte Pflicht, auch diese Chaoten zu stoppen, auch wenn sich
das Geschehen nicht im Stadion abspielte. Der Verein muss sich die
Frage stellen, ob er tatsächlich alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat,
um diese Vorfälle zu verhindern. Das gilt auch für Polizei und
Innenministerium. Rivalität gehört zum Sport. Allerdings sollten alle
Beteiligten überprüfen, ob sie bei der Wortwahl die richtige
Sensibilität haben walten lassen. Und auch die schweigende Mehrheit
im Stadion muss sich fragen, ob es richtig ist, beleidigende
Transparente und Gesänge einfach so hinzunehmen. Der Wahrheit die
Ehre: Die Bundesliga ist keine karitative Vereinigung; das Ziel
lautet Gewinnmaximierung. Den Mythos der Tradition aufrecht zu
erhalten, ist Bestandteil des Geschäftsmodells, weil es der
Kundenbindung dient. Auch die Geschichte „Wir sind bodenständig und
ihr seid aus der Retorte“ ist ein Marketinginstrument. Manche Klubs
nehmen die Rubel von russischen Energieunternehmen, andere verkaufen
sich an Aktionäre. Mehr Ehrlichkeit könnte Konflikte entschärfen.
Denn: Wenn Kinder Angst haben, ins Stadion zu gehen, ist die
Bundesliga am Ende.

Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160

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Erstellt von an 6 Feb 2017. geschrieben in Sport/Fitness. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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