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Westfalenpost: Es bleibt noch vieles zu tun – Zum OECD-Ländervergleich in Sachen Gesundheit





Bahnbrechend Neues hat der OECD-Ländervergleich in
Sachen Gesundheit nicht erbracht, eher Gewissheiten bestätigt: Das
deutsche Gesundheitssystem ist vergleichsweise teuer, aber auch – bei
aller berechtigten Kritik – vergleichsweise gut. Die Debatte zur
„Über-, Unter- und Fehlversorgung im deutschen Gesundheitssystem“,
ein Begriff, den der Gesundheits-Sachverständigenrat zu Beginn dieses
Jahrhunderts geprägt hat, wird längst nicht mehr so emotional geführt
wie noch vor einigen Jahren. Ja, es läuft nicht alles rund in unseren
Arztpraxen, Krankenhäusern und Apotheken, man könnte einiges besser
organisieren, auch preiswerter. Aber die Ergebnisse sind auch nicht
so schlecht, gerade im Vergleich mit anderen Industriestaaten. Ein
wenig Gelassenheit ist eingekehrt. Umgekehrt gilt: Das Lob der
OECD-Studie ist nun kein Grund, sich zurückzulehnen. Über-, Unter-
und Fehlversorgung, das heißt etwa: Wir haben auf dem Land zu wenig,
in vielen Städten dafür zu viele Ärzte, außerdem fehlen vor allem
Allgemeinmediziner. Das Problem ist drängend und keineswegs gelöst,
auch wenn es Lösungsansätze gibt. Für die Politik und
Medizinfunktionäre bleibt noch vieles zu tun.

Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160

Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 10 Nov 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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