– Überraschender Sieger: Der Donnersbergkreis führt Deutschlands ersten kombinierten Fußball-Schrauber-Index an
– Pfalz dominiert: Sieben der 15 stärksten Regionen liegen in Rheinland-Pfalz – kein anderes Bundesland kommt auch nur annähernd heran
– WM-Verbindung: Nadiem Amiri, WM-Fahrer für den DFB, kommt aus Ludwigshafen – und damit aus der stärksten Garage FC-Region Deutschlands
– Bundesland-Kontrast: Brandenburg hat die höchste Schrauberdichte, NRW die stärkste Fußball-Infrastruktur – Rheinland-Pfalz als einziges Bundesland stark in beiden Dimensionen
Wer selbst schraubt, versteht sein Handwerk. Wer seinen Club anfeuert, kennt sein Team. Beides sind keine Zufallsinteressen – sie teilen dieselbe Haltung: Eigenverantwortung, Treue, das Wissen, was man tut. kfzteile24 hat zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ausgewertet, wo in Deutschland diese beiden Welten am stärksten zusammenkommen. Datenbasis sind echte Kaufdaten aus dem Jahr 2025, kombiniert mit der Fußballnähe aller deutschen Landkreise. Das Ergebnis überrascht: Kein Landkreis im Ruhrgebiet oder in Bayern führt Deutschlands ersten kombinierten Fußball-Schrauber-Index an – sondern der Donnersbergkreis in der Pfalz. Im Landkreis, der nur 24 Kilometer Luftlinie vom Fritz-Walter-Stadion entfernt ist, leben 77.000 Einwohner. Gemessen an der Einwohnerzahl gibt es unter ihnen mehr echte Schrauber als in jeder anderen Region Deutschlands.
Die Pfalz gewinnt – und Nadiem Amiri macht sie noch stärker
Der Donnersbergkreis führt mit 4,13 echten Schraubern je 1.000 Einwohner und einem Fußball-Einzugsgebiet, das direkt ins Fritz-Walter-Stadion reicht. Dahinter folgen der Enzkreis in Baden-Württemberg (3,71 pro 1.000 Einwohner) und die Südliche Weinstraße (3,67 pro 1.000 Einwohner) – ebenfalls Pfalz. Sieben der 15 stärksten Regionen liegen in Rheinland-Pfalz. Im Bundesland-Vergleich führt RLP mit einem kombinierten Index von +1,10. Deutlich vor NRW (+0,85) und Baden-Württemberg (+0,75).
Dass die Pfalz zur WM 2026 mit einem eigenen Mann im DFB-Kader antritt, fügt sich ins Bild: Nadiem Amiri, offensiver Mittelfeldspieler des 1. FSV Mainz 05, ist gebürtiger Ludwigshafener und spielte in seiner Jugend beim 1. FC Kaiserslautern – dem Club aus dem Herz der stärksten Garage FC-Region Deutschlands. Die Pfalz schickt einen der Ihren zur WM.
Bundesland-Check: Werkzeug hier, Fanschal dort
Die Auswertung zeigt, wie unterschiedlich die beiden Dimensionen auf Bundesland-Ebene verteilt sind – und wie treffend lokale Eigenheiten das erklären. Die höchste Schrauberdichte findet sich in Brandenburg, gefolgt vom Saarland und Rheinland-Pfalz. Dass Brandenburg vorne liegt, obwohl das Bundesland aktuell nur einen einzigen Profi-Club hat, ist kein Widerspruch: Wer auf dem Land lebt, weit von Werkstätten entfernt, macht vieles selbst. Das Auto ist Werkzeug, nicht Statussymbol.
Bei der Fußball-Infrastruktur sieht das Bild anders aus: NRW liegt mit großem Abstand vorne, dahinter folgen Hamburg und Rheinland-Pfalz. Gemessen wird die Nähe zu Profi-Klubs – als Indikator dafür, wie präsent Fußball im Alltag einer Region ist. In NRW ist das unübersehbar: Borussia Dortmund, Schalke 04, Bayer 04 Leverkusen, 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf – kaum ein Landkreis liegt weiter als 40 Kilometer von einem Profi-Stadion entfernt. Das Ruhrgebiet und das Rheinland sind Fußball-Lebensraum. Hamburg wiederum zeigt das klassische Stadtmuster: starke Fußball-Infrastruktur, aber kaum Schrauberkultur – wer in einer Mietwohnung ohne Garage lebt, greift selten selbst zum Werkzeug.
Was die andere Seite der Tabelle zeigt
Am Ende des Rankings stehen vor allem kreisfreie Großstädte – Rostock, Dresden, Passau, Flensburg. Nicht wegen fehlender Begeisterung, sondern weil städtisches Leben, weniger Eigenheime und weniger Raum zum Schrauben den Index strukturell nach unten drücken. Berlin, Hamburg und München punkten bei der Fußball-Infrastruktur durchaus – sie fallen auf der Schrauber-Seite zurück. Der Garage FC hat seine Wurzeln auf dem Land.
Der Heimatcheck ist Teil der WM-Kampagne „Garage FC“, mit der kfzteile24 die Weltmeisterschaft 2026 bespielt. Der Name ist Programm: kfzteile24 wurde 2001 buchstäblich aus einer Garage heraus gegründet. Dieser Ursprung ist der Kern der Kampagne – und der Heimatcheck zeigt, dass es diesen Garage FC-Geist tatsächlich gibt. Verankert in echten Daten, verortet in echten Regionen.
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Zur Methodik: Datenbasis sind kfzteile24-Verkaufsdaten des Jahres 2025. Ausgewertet wurden ausschließlich Werkstatt-Teile der Kategorien Bremse, Motor, Fahrwerk, Autoelektrik, Karosserie sowie Reifen & Räder, geliefert per Paket an Privatkunden in Deutschland. Als „echter Schrauber“ gilt, wer 2025 mindestens zwei solcher Bestellungen aufgegeben hat. Die Fußball-Infrastruktur misst die Nähe zu Profi-Klubs aus den ersten drei deutschen Ligen – gewichtet nach Liga und Entfernung. Sie ist ein Indikator dafür, wie präsent Fußball im regionalen Alltag ist, nicht für individuelle Fanzugehörigkeit: Wer einen Erstligisten vor der Haustür hat, lebt in einem Umfeld, in dem Fußball präsent ist – unabhängig davon, welchen Club er persönlich unterstützt. Beide Werte wurden Z-standardisiert und kombiniert. In die Hauptrangliste kommen nur Landkreise, die in beiden Dimensionen überdurchschnittlich abschneiden. Ausgewertet wurden 397 der 401 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte.
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