Ein erfolgreicher Abschluss auf dem Weg zum Meister in einer Branche eröffnet aktuell im industriellen Wirtschaftsbereich ebenso wie im Handwerk, der Landwirtschaft oder der Gastronomie große Chancen und stellt häufig eine Voraussetzung für die Selbstständigkeit dar. Weil damit enorme Herausforderungen verbunden sind, sollten angehende Meisterschüler den voraussichtlichen Aufwand vor der Entscheidung zwischen Vollzeit- und Teilzeitkursen frühzeitig einplanen. Interessenten müssen außerdem abklären, ob die Auswahl der ortsgebundenen Meisterschulen begrenzt ist oder Online-Kurse eine flexible Kursteilnahme ermöglichen. Zugleich sind Kosten der Meisterkurse und Meisterprüfungen beachtenswert.
Frühzeitige Einplanung des voraussichtlichen Aufwands auf dem Weg zum Meister
Auf dem Weg zum Meister bleibt es unverzichtbar, den Aufwand bei den jeweiligen Herausforderungen frühzeitig einzuplanen und hierfür die relevanten Verordnungen mit vorgeschriebenen Kurs- oder Prüfungsinhalten zu überprüfen. Das gilt unabhängig davon, ob mit der Aufstiegsfortbildung ein Abschluss als Handwerksmeister, Industriemeister oder Landwirtschaftsmeister angestrebt wird. Im Handwerk besteht die Meisterprüfung zum Beispiel aus den folgenden Teilen:
- arbeitspädagogische Ausbilder-Prüfung
- rechtliche und wirtschaftliche Meisterprüfung
- fachtheoretische Prüfung
- fachpraktische Meisterprüfung
Wichtige Entscheidung zwischen Teilzeit- und Vollzeitkursen
Bei der Entscheidung zwischen Teilzeit- und Vollzeitkursen ist auf dem Weg zum Meister eine sorgfältige Abwägung ratsam. Teilzeit-Modelle wirken oft attraktiv, weil Meisterschüler nebenbei weiterhin beim bisherigen Arbeitgeber Geld verdienen können. Es ist aber oft durchaus herausfordernd, nach der Arbeit zusätzlich einen Meisterkurs zu bewältigen. Neben dem Unterricht an der Meisterschule kostet die Vorbereitung auf Prüfungen und Projekte viel Zeit. Zukünftige Handwerksmeister müssen zum Beispiel für das Meisterprüfungsprojekt und das Fachgespräch eine beachtliche Vorbereitungszeit einkalkulieren. Solange die gleichzeitige Arbeitsbelastung neben Teilzeitkursen zu hoch ist, bleibt dafür schlimmstenfalls nicht genug Zeit übrig.
Berücksichtigung der Meisterschulen-Standorte und Online-Kurse als interessante Alternative
Auf dem Weg zum Meister ist es schon vor der Anmeldung bei der Planung wichtig, die Standorte der möglichen Meisterschulen zu berücksichtigen. Wer in Teilzeit weiterhin arbeitet oder sonstige Verpflichtungen hat, sollte die Strecken zwischen Schulen und Tätigkeitsorten beachten. Sobald Meisterschüler wegen einer Doppelbelastung jede Woche über große Distanzen reisen müssen, wird die Konzentration auf einen erfolgreichen Abschluss zusätzlich erschwert. Deswegen ergibt es häufig Sinn, wenn Betroffene den Meister online machen und dabei beispielsweise auf das Angebot der FAIN Bildungsakademie zurückgreifen. Dadurch besteht die Chance auf eine flexible Absolvierung der Meisterkurse ohne Ortsbindung.
Blick auf finanzielle Herausforderungen auf dem Weg zum Meister
Der frühzeitige Blick auf die wirtschaftlichen Herausforderungen während des Wegs zum Meister ist ebenfalls wichtig. Durch eine gute Planung ist die Finanzierung der Kosten von Meisterkursen, Meisterprüfungen und Fahrten sowie Unterkünften im Idealfall schon im Vorfeld gesichert. Es bleibt unverzichtbar, den Anspruch auf Aufstiegs-BAföG frühzeitig zu prüfen und entsprechende Anträge zu stellen. In vielen Fällen beteiligen sich auch Arbeitgeber an Fortbildungskosten. Bei finanziellen Schwierigkeiten können manchmal Stipendien mit Stiftungsgeld den Weg zum Meister zusätzlich erleichtern. Zudem steht am Ende für Meisterschüler üblicherweise ein attraktiver Meisterbonus in Aussicht.
