Die Webseite ist für Unternehmen ein essentieller Dreh- und Angelpunkt: Als erste Anlaufstelle für Kunden und solche, die es erst noch werden sollen, ebenso wie für Geschäftspartner und Werbepartner. Offensichtlich, dass diese Webseiten dann auch tadellos funktionieren müssen. Das technische Fundament dafür legt der Server.
Zuverlässige, konstante und dynamische Hosting-Lösungen
Natürlich kann immer etwas passieren: Das zeigte sich erst vergangene Woche, als aufgrund eines Cloudflare-Ausfalls wieder mal Millionen von Webseiten nicht erreichbar waren. Gegen solche Eventualitäten können sich Unternehmen nie hundertprozentig schützen, sie können aber die Weichen auf eine realistisch hohe Erreichbarkeitsquote jenseits der 99 Prozent stellen. Das ist allein schon deshalb wichtig, weil Ausfallzeiten Unternehmen Geld kosten: In Form von entgangenen Umsätzen, aber auch im Hinblick auf die Markenwahrnehmung. Die Online-Marketing-Strategie von Unternehmen profitiert ebenso: Googles Suchmaschine legt mittlerweile großen Wert auf schnelle Ladezeiten, die sich aus leistungsstarken Hosting-Lösungen ergeben.
Welche Hosting-Lösungen existieren am Markt?
Server ist nicht gleich Server und folglich gibt es auch beim Webhosting erhebliche Unterschiede. Wichtig ist, dass das gewählte Webhosting zum Unternehmen, dessen Webseite und dem zu erwartenden Traffic passt.
Für einfache Online-Visitenkarten oder privat geführte Webseiten genügt im Regelfall schon eine Shared Hosting Lösung. Wie der Name korrekt vermuten lässt, werden die Server beim jeweiligen Anbieter mit anderen Webmastern geteilt. Das resultiert in oftmals günstigen Preisen und genügt für Blogs oder einfache Online-Visitenkarten durchaus.
Wer mehr Kontrolle über den Server präferiert, der kann stattdessen mit Virtual Private Servern arbeiten. In diesem Fall stellt der Anbieter isolierte Ressourcen innerhalb eines Servers bereit, vom RAM bis hin zum Speicher wird dieser Teil dann exklusiv für den Auftraggeber verwendet. Das wirkt sich positiv auf die zu erwartende Leistung ebenso wie die Skalierbarkeit aus.
Ein komplett eigener Server heißt im Fachjargon „Dedicated Server“, diese bieten die erwartungsgemäß größte Leistung, da der Server ausschließlich vom jeweiligen Unternehmen genutzt wird. Selbige erhalten dadurch maximale Kontrolle ebenso wie viel Flexibilität: Dedicated Server sind damit aber auch teurer.
Cloud Hosting als skalierbare und flexible Lösung gibt es auch noch. Bei solchen Angeboten zahlen Unternehmen normalerweise nur das, was später tatsächlich genutzt wird. Das könnte für Start-ups oder Soloselbständige eine Überlegung wert sein, sofern diese noch nicht wissen, wie sich das Projekt letztlich tatsächlich entwickeln wird. Künftig könnten, nachdem Google Datenzentren im All etablieren möchte, noch weitere Lösungen hinzukommen.
Geschwindigkeit und Erreichbarkeit sind die kritischen Faktoren
Die Zeiten und Tage des 56k- und ISDN-Modems sind glücklicherweise längst vorüber, damit wandelte sich auf Kunden- und Besucherseite im Internet aber auch die Erwartungshaltung. Da sehr schnelle Internetgeschwindigkeiten heute der Standard sind, sollten Webseiten entsprechend schnell laden – am Desktop ebenso wie mobilen Endgerät. Schon nur geringfügig verlängerte Ladezeiten steigern nachweislich die Abbruchquote und kosten damit Umsätze.
Die Erreichbarkeit ist das zweite wichtige Kriterium, die meisten Anbieter werben heute mit einer Erreichbarkeit von 99,9 Prozent der Zeit. Immer sollten Unternehmen zudem auch auf einen ständig erreichbaren und zuverlässigen Kundendienst achten: Damit im Ernstfall direkt ein zuständiger Ansprechpartner vorhanden ist.
