Silvesterfeuerwerk: Umsatz auf hohem Niveau

Die deutsche pyrotechnische Branche ist zufrieden. Obwohl die Verkaufstage, die Wetterprognose und die Konjunkturflaute 2025 nicht optimal für den Verkauf von privatem Silvesterfeuerwerk gewesen sein dürften, blieb der Umsatz der Branche auf hohem Niveau. Unterm Strich steht damit ein Gesamtumsatz von 192 Millionen Euro zum Jahreswechsel 2025/26.

Die Wetterberichte für Silvester waren schon mal besser. Die Verkaufstage lagen schon mal günstiger, und die Portemonnaies der Deutschen waren sicher auch schon mal voller als 2025, trotzdem: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Gesamtumsatz zu Silvester. Wir bewegen uns in der Nähe des Vorjahresniveaus. Über alles gesehen, verzeichnen wir einen kleinen Umsatzrückgang im einstelligen prozentualen Bereich. Das entspricht marktüblichen Schwankungen“, sagt Thomas Schreiber, Vorsitzender des VPI. Vor Corona lag der Umsatz der gesamten Branche noch bei rund 122 Millionen Euro. Mit dem Ende der Pandemie und Wiederverkaufsstart 2022 kletterte er auf 180 Millionen Euro. 2024 erreichte er mit 197 Millionen Euro einen vorläufigen Höchststand.

Der Trend ist klar: Weg vom bloßen Knaller – hin zum komfortablen Verbundfeuerwerk

Für den Vorsitzenden des VPI ist eines klar: „Wieder einmal haben Millionen von Bürgerinnen und Bürgern mit den Füßen abgestimmt. Wir freuen uns über die große Nachfrage, beweist sie doch, dass für viele Menschen Silvester und Feuerwerk untrennbar miteinander verbunden sind und die Tradition hochgehalten wird“, so Schreiber. Dies belegt auch eine repräsentative Umfrage aus dem November 2025, nach der für 84 % der Deutschen Silvesterfeuerwerk zum Jahreswechsel eine Tradition ist.

„Als VPI beobachten wir, dass sich die Kundinnen und Kunden ganz bewusst und zunehmend für Leuchtartikel und schöne Effekte entscheiden, also beispielsweise Raketensets. Mit mittlerweile mehr als 50 Prozent Marktanteil liegt insbesondere das bequeme Batterie- und Verbundfeuerwerk voll im Trend – einmal anzünden, minutenlang staunen. Auf der anderen Seite kommen reine Knallkörper gerade mal noch auf einen Marktanteil von 4 %. Mit anderen Worten: Die Ästhetik hat sich längst gegen den einfachen Knall durchgesetzt“, so VPI-Vorstand Richard Eickel.

Vor dem Hintergrund möglicher Gefahren durch den Einsatz illegalen Feuerwerks startete der VPI Ende 2025 eine eigene Aufklärungs-Kampagne mit acht Videos auf YouTube und Instagram. „Wir freuen uns über die 3,3 Millionen Impressionen und werden nicht müde werden, weiterhin auf die Gefahren von illegaler Pyrotechnik hinzuweisen“, so VPI-Vorstand Michael Kandler.

Pressekontakt:

Klaus Gotzen – Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) – An der Pönt 48, 40885 Ratingen – Telefon: 02102 / 186 200, E-Mail: info@feuerwerk-vpi.de

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