Effiziente Produktion hängt nicht nur von der Arbeit am Material ab. Auch die Raumatmosphäre ist entscheidend. Falsche Temperaturen können die Produktqualität beeinträchtigen. Und sobald Maschinen heißlaufen, kann es sogar zu Betriebsausfällen kommen. Mit modernen Kühlsystemen lässt sich das vermeiden. Wer Temperaturen clever steuern will, sollte nicht allein auf pauschale Temperaturwerte beim Kühlen achten.
Produzieren in einer Tour – dank optimaler Betriebstemperatur
Industriebetriebe überlassen die Kühlung ihrer Maschinen und Räumlichkeiten nicht dem Zufall. Sie nutzen maßgeschneiderte Kühlsysteme. Das Grundprinzip an sich ist einfach. Oft funktionieren Systeme als Rückkühlanlage. Bei diesen Anlagen werden große Mengen an Kühlwasser zur Temperatursteuerung eingesetzt. Warmes Wasser wird abgeleitet. Es wird rückgekühlt und kann danach wieder eingesetzt werden. Auf diese Weise können Maschinen konstant bei einer optimalen Temperatur gehalten werden. Die Kosten sind oft günstiger als eine anhaltende Belüftung mit Ventilatoren. Und die Energiekosten für eine permanent laufende Produktion halten sich in einem guten Rahmen.
Unternehmen setzen auf multifunktionale Kühlsysteme
Die Kühlsysteme werden individuell für die Maschinen und die Produktionsstraße vor Ort entworfen. Je besser die Größe und die Funktionen auf den Betrieb abgestimmt ist, umso leistungsfähiger und energieeffizienter sind die Anlagen. Deshalb beauftragen erfolgreiche Unternehmen Spezialisten für Kühlsysteme mit dem Bau individueller Kühlsysteme für ihren Produktionsstandort. Ein Vorteil der neusten Technik: Moderne Kühlsysteme setzen die richtige Technik an der richtigen Stelle ein. Sie arbeiten mit Nass- und Trockenkühlungstechniken. Alternativ kann ein System mit Hybridlösung entwickelt werden.
Über diese Prozesse kann Kühlung gesteuert werden:
– Flüssigkeitskühlung mit Wasser-Rückkühlanlagen
– Öl-Kühlung bei Hydrauliksystemen und anderen Maschinen
– Luftkühlung durch Ventilatorsysteme und Klimaanlagen
– Hybridlösungen, die verschiedene Techniken kombinieren
Wer Abwärme nutzt, kann Energiekosten sparen
Noch einen zweiten Vorteil bringt ein ausgeklügeltes Kühlsystem. Er zeigt sich im Bereich der Nachhaltigkeit. Im Gegensatz zu den Kühlsystemen des 20. Jahrhunderts haben die neuen Systeme nicht allein die Kühlung im Blick. Die multifunktionalen Anlagen nutzen die abgeleitete Wärme – und machen etwas daraus. Diese Abwärme lässt sich nutzen, um an anderer Stelle Heizkosten zu senken. Multifunktionsanlagen, die das leisten, können den Unternehmen dauerhaft Energiekosten sparen. Gleichzeitig leisten sie einen tollen Beitrag für eine umweltfreundliche Produktion.
Worauf Unternehmen achten sollten
Da es modulare Kühlsysteme gibt, können Unternehmen bestehende Kühlsysteme ausbauen und modernisieren lassen. Wer kein komplett neues Kühlsystem aufbauen möchte, kann also nachrüsten. Wichtig an der Stelle ist eine projektbezogene Beratung und eine maßgeschneiderte Planung. Unternehmen sollten darauf achten, dass sich die Anbieter vor Ort umsehen und die Technik perfekt auf den Standort abgestimmt wird. Die maschinelle Produktion und deren Bedarf spielen ebenso eine Rolle, wie vorhandene Kühlsysteme.
Außerdem achten viele Betriebe darauf, dass sich die neue Temperaturregulierung mit moderner Software automatisiert steuern lässt. Künstliche Intelligenz kann auch an der Stelle einen Beitrag für eine optimale Produktion leisten. Sie hat die laufende Produktion, den Zustand von Maschinen und zahlreiche Umwelteinflüsse im Blick und kann die Temperaturregulierung in Echtzeit steuern. So hat auch die Kühltechnik Anteil an einer wirtschaftsstarken Industrie 4.0.
