www.miningscout.de – Australiens Goldexploration boomt: Bohrerfolge untermauern Trend

25 % höhere Explorationsausgaben und fast 30 % mehr Bohrkilometer: Australiens Mineralienexploration läuft vor allem aufgrund der Goldsuche auf Hochtouren. Mehrere Goldexplorer konnten zuletzt bemerkenswerte Fortschritte vermelden.

Der australische Edelmetallexplorer QMines (ISIN: AU0000141533, WKN: A2QSAM) startete im Juli 2026 ein 10.000-Meter-Mehrrig-Bohrprogramm auf dem Kupfer- und Goldprojekt Mount Chalmers etwa 25 km nordöstlich von Rockhampton in Zentral-Queensland und meldete zuletzt hochgradige Ergebnisse von zwei Bohrlöchern. Die Geologen wollten mit den Bohrungen verschiedene Bereiche innerhalb des mineralisierten Systems von Mount Chalmers testen und ein besseres metallurgisches Verständnis erreichen. Ein Ziel, das erreicht wurde. Bohrloch 26MCRD006 zielte auf das kupferreiche Stringer- und halbmassive Sulfidsystem unterhalb der historischen Bergbauarbeiten ab und ergab 32 Meter mit 1,99 % Kupfer, 0,39 Gramm Gold und 2,6 Gramm Silber pro Tonne ab 138 Meter. Einzelne Proben innerhalb des Abschnitts erreichten dabei Spitzenwerte von 11,3 % Kupfer – der bisherige Bestwert des laufenden Programms.

QMines: Gold, Silber, Kupfer und Zink bei Mount Chalmers bestätigt

Bohrloch 26MCDD008 testete eine flache polymetallische Linse. Das Resultat: 25 Meter mit 2,08 Gramm Gold, 92 Gramm Silber, 2,56 % Zink und 0,19 % Kupfer ab 56 Metern. Einzelne Proben erzielten dabei neue Programmrekorde von 12,6 Gramm Gold, 260 Gramm Silber und 10,75 % Zink pro Tonne. Die Resultate bauen auf früheren Bohrungen auf und zeigen weiterhin die beiden Hauptmineralisierungsstile bei Mount Chalmers: ein kupfer- und golddominiertes Stringer- und Stockwork-System in der Tiefe, das nach oben in zink-, blei-, silber- und goldreiche massive Sulfidlinsen übergeht.

Die Mineralexploration – und insbesondere die Exploration von Goldprojekten – läuft in Down Under derzeit auf Hochtouren. Daten des Australian Bureau of Statistics zufolge stiegen die Explorationsausgaben im zweiten Quartal um 17,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum und um 3,9 % im Vergleich zum ersten Quartal auf 1,143 Mrd. AUD.

Australische Goldexplorer: Mehr Ausgaben, mehr Bohrungen

Dabei handelt es sich um saisonbereinigte Daten. Die Rohdaten zeichnen ein noch stärkeres Bild. Demnach legten die Gesamtausgaben für alle Arten von Lagerstätten um 24,8 % auf 1,19 Mrd. AUD zu. Bei den neuen Lagerstätten gab es einen Anstieg von 27,3 %, bei bestehenden Lagerstätten betrug das Plus 24,0 %. Gold verzeichnete in den Rohdaten einen besonders starken Anstieg der Explorationsausgaben um 23,6 % auf 565,6 Mio. AUD. Nur Eisenerz konnte mit 26,3 % (auf 234,7 Mio. AUD) noch stärker zulegen.

In allen erfassten Lagerstätten zusammen wurden knapp 3500 Kilometer gebohrt. Dies entspricht einem Zuwachs um rund 29 %. Besonders stark fiel dabei der Anstieg der Bohrungen bei neuen Lagerstätten mit knapp 69 % (auf 821,8 Kilometer) aus.

Der – seit längerem steigende – Aufwand spiegelt sich in handfesten Explorationserfolgen wider. Dies zeigt ein Blick auf jüngste Ergebnisse australischer Goldexplorer. Neben QMines meldeten zahlreiche weitere Unternehmen Analysen von Bohrkernen.

Down Under-Explorer melden hohe Goldgehalte

Southern Cross Gold Consolidated etwa legte Anfang September Bohrergebnisse für das Gold-Antimon-Projekt Sunday Creek in Victoria vor. Unter den Resultaten: 0,60 Meter mit 993,2 Gramm Goldäquivalent pro Tonne und 5,1 Meter mit 27,2 Gramm Goldäquivalent.

Am selben Tag berichtete Catalyst Metals über die Ergebnisse von Bohrungen bei Cinnamon, wo im Oktober 2025 hohe Gehalte gefunden worden waren. Berichtet wurden Gehalte von 20,5 Gramm Gold pro Tonne über 27 Meter, 9,2 Gramm über 60 Meter und 6,9 Gramm über 57 Meter.

Pantoro Gold veröffentlichte Anfang August Ergebnisse zu Bohrungen bei Norseman in Westaustralien. Unter den Resultaten waren 4,94 Meter mit 349,14 Gramm Gold pro Tonne, darunter 0,91 Meter mit 1.737,37 Gramm Gold. Gemeldet wurden auch 20,36 Meter mit 15,55 Gramm pro Tonne.

Brightstar Resources legte Ende August die Resultate von Bohrungen in der Two Mile Hill-Shillington-Lagerstätte vor, die Teil des westaustralischen Sandstone-Goldprojekts ist. Gemeldet wurden unter anderem 225,7 Meter mit 3,11 Gramm Gold pro Tonne sowie 194 Meter mit 2,10 Gramm.

Benz Mining hatte Anfang August Bohrergebnisse für die Lagerstätte Icon vorgelegt, die zum Glenburgh Goldprojekt in Westaustralien gehört. Unter den Ergebnissen: 41 Meter mit 14,5 Gramm Gold und 75 Meter mit 2,3 Gramm Gold pro Tonne.

QMines sieht in den jüngsten Resultaten einen wesentlichen Fortschritt bei der Exploration des Projekts. „Diese Ergebnisse verschaffen uns ein besseres Verständnis des größeren Mount-Chalmers-Systems“, sagt Exploration Manager Tom Bartschi. „Zusammen mit den Anfang dieses Monats gemeldeten Löchern durchschneidet die aktuelle Kampagne nun sowohl die oberen polymetallischen Linsen als auch die tieferen, kupfer- und golddominierten Teile des VHMS-Systems. Da weitere Bohrlöcher abgeschlossen sind und die Untersuchungsergebnisse noch ausstehen, stärken wir weiterhin unser Verständnis des Systems sowohl für den Bergbau als auch für tiefere Erweiterungen.“

Weitere Assay-Ergebnisse aus dem laufenden 10.000-Meter-Programm stehen noch aus und dürften dem Aktienkurs weiteren Auftrieb geben. Die Aktie hatte ihr Tief im Mai 2025 gesehen und danach einen bis heute bestehenden Aufwärtstrend eingeschlagen.

Weitere Informationen zu QMines Limited finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:

https://www.miningscout.de/minenaktien/qmines-limited/

Unternehmen: QMines Ltd.

ASX: QML

ISIN: AU0000141533

WKN: A2QSAM

Webseite: www.qmines.com.au

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