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Saarbrücker Zeitung: Steuergewerkschaft beklagt mangelnde Konsequenzen aus „Paradise-Papers“





Der Chef der Deutschen
Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, rechnet auch nach den
jüngsten Enthüllungen durch die „Paradise-Papers“ kaum mit wirksamen
politischen Konsequenzen zur Bekämpfung von massenhaften
Steuertricks. Es gebe „einen staatlich organisierten Vorsatz,
besonders reiche Steuerzahler ungeschoren zu lassen“, sagte
Eigenthaler der „Saarbrücker Zeitung“ (Dienstag-Ausgabe).

So würden die Staaten mit ihren jeweils unterschiedlichen
Steuerrechten „im Grunde genommen gegeneinander arbeiten“. Außerhalb
der EU sei das ohnehin der Fall. „Aber auch innerhalb der EU, wenn
man an Malta, Madeira, aber auch an Luxemburg oder Irland denkt“,
erläuterte Eigenthaler.

Irland etwa werde von der EU-Kommission vor Gericht verklagt, um
vom Konzern Apple 13,5 Milliarden Euro an Steuern nachzufordern. Doch
das Geld wolle Dublin gar nicht. „Es ist schon mehr als kurios, wenn
man einen Staat zum Jagen tragen muss, damit er seine Steuern
eintreibt“, sagte Eigenthaler.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

Original-Content von: Saarbrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 7 Nov 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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